Kein Tierheim
- FRAUENBARTH

- 27. Apr. 2025
- 11 Min. Lesezeit
8.00 Uhr
Der Wecker klingelt. Ich drücke auf Schlummern und döse mit dem Gedanken an die automatisierten Instaposts, die ihre Arbeit für mich schon mal begonnen haben, während ich noch geschlafen habe und lächle.
8.05 Uhr
Der Wecker klingelt, ich stehe auf und sehe mal, wie fit mein Freund und die Hunde sind. Wie zu erwarten - alle nicht sonderlich begeistert vom Morgen. Hilft nichts, ich habe zwar am Wochenende noch einiges geschafft und mal wieder weniger freigenommen, als ich eigentlich wollte und der Samstag war wieder ein Katastrophentag. Die Waschmaschine steht noch in der Dusche (ist eine Campingwaschmaschine - meine Mama hat sie mir geschenkt, war eine gute Idee und ich bin sehr dankbar, habe inzwischen sogar einen Hemdtrockner/Bügler bekommen, mit dem ich immerhin unsere Oberbekleidung trocknen kann). Wir gehen heute zusammen los um Mo abzuholen und Basti und ich gehen erstmal duschen. Es ist noch ein bisschen Reis in der Dusche (unsere Wohnung ist nicht so 100%ig optimal, aber ich bin gerade dabei, das Schritt für Schritt zu ändern) und mein Freund weist mich drauf hin, ich möge den doch das nächste Mal direkt entfernen. In dem Moment beschließe ich, dass er mich den Rest des Tages mal Kreuzweise kann, weil ich offen für Kritik bin oder Einmischungen in Feldern, in denen man gerade aktiv selbst beschäftigt ist - aber ich lasse mir nicht reinreden, wenn ich am Freitagabend von halb sieben bis zwei in Nacht aufräume, Wäsche in meiner Campingwaschmaschine wasche, putze inklusive der Fenster, neue Vorhangstangen anbringe(n will, bei der in der Küche klappt es auch - die im Wohnzimmer kommt mir drei Mal entgegen und dann wird es mir zu dunkel und zu gefährlich), alte Sachen aussortieren und drei große Müllbeutel runtertragen, ect. pp. spülen, kochen und es am Wochenende ähnlich weitergeht, ich aber auch versprochen habe "ein bisschen runterzufahren, damit ich nicht auf ein Burnout zusteuere." Eine Aufgabe, die ja nicht so ganz allein mir zufällt, was ich seit Wochen auch entgegne: "Ja, wenn ich nicht alles alleine machen muss, dann habe ich auch wieder Freizeit." und komme mir gemein vor, das einem Kranken zu sagen, aber irgendwann reicht es mir halt auch.
Ich schlucke mal die Reissache, weil das ja auch nichts bringt und wasche mir dafür mit sehr viel Inbrunst die Haare. Nachdem wir aus der Dusche kommen, ist es natürlich schon wieder super spät und bis ich alle Sachen, die gebraucht werden wie Sonnenbrille, Kopfhörer, Handy, ist es auch schon wieder sehr spät und ich muss schon mal alleine los um Mo abzuholen. Ich seh mal wieder aus wie vom Hauptbahnhof, aber dafür ist zuhause eigentlich alles hergerichtet, sodass mein Freund eigentlich nur noch die Leinen an die Geschirre machen muss und wir uns dann im Park treffen können. Wir hatten zuvor noch eine kurze Leinendiskussion, weil ich eine zu Mo mitnehme, aber ich habe auch alle Anweisungen und Auffindorte der möglich gebrauchten Sachen gegeben.
Ich komme gerade noch rechtzeitig, hab unterwegs meine Haare mit den Händen gekämmt und sehe zumindest so aus, als wäre ich richtig in meinem Beruf als Tierpflegerin aufgehoben - da erwartet man jetzt nicht unbedingt den Businessstyle. Hauptsache funktional und genügend Platz für Leckerlies, Beutelchen und Zubehör.
Mo hat einen Trainer bekommen und anscheinend haben er und seine Mama schon fleißig übers Wochenende gearbeitet, denn er ist lang nicht mehr so aufgedreht als ich zur Tür rein komme. Wir quatschen kurz und dann schnappe ich mir den schokobraunen Schatz und wir machen uns auf den Weg durch den Park zu uns nach Hause. Auf halber Strecke treffen wir Basti mit Finn und Gucci und biegen zusammen zur Schnüffelwiese ab.
Gegen halb elf sind wir wieder zuhause und ich bin immer noch angepisst, aber es gab auch schon wieder einiges, was irgendwie missfallend war und ich hatte beim Aufwachen eigentlich richtig gute Laune, aber die ist jetzt verflogen. Auf ein "Auch du musst auf deine Gesundheit achten.", rutscht mir ein: "Ja, für was denn?" raus, erhalte ein: "Wann bist du so ein Arschloch geworden?" und "Seit es mir auch einfach mal zu viel wird.", sage ich und lasse alles weitere unkommentiert, weil ich nichts mehr zu sagen habe. Was soll ich auch sagen. Es geht ihm gerade nicht gut und er kämpft sehr. Ich helfe ihm so gut ich kann und er nimmt das auch an so gut er kann, aber es gibt Tage, da wird es einfach zu viel.
Ich lege mich hin und bin grad eingeschlafen, da klingelt mein Handy. Gucci bleibt einen Tag länger, auch gut. Ich schlafe wieder ein, da rennt Basti ins Schlafzimmer und die Hunde springen auf. Ich schlafe wieder ein, da entscheidet Finn, mal lieber nach Basti zu sehen und ihm ein Kuscheltier zu bringen. Ich wache wieder auf. Das wiederholt sich ca. eine Stunde lang bis ich endlich für zehn Minuten einschlafe. Dann poltert Basti ins Zimmer und informiert mich, dass wir jetzt sofort Gassi gehen müssen und hängt ein: "Ich hab nicht gesehen, dass du geschlafen hast. Sorry.", an als ich wie eine Rakete zwischen den Decken hervorschieße. Ja klar... Meine Laune sinkt weiter, einfach schon aus Prinzip und ich bin wirklich kurz davor, ihn schlagen zu wollen. "Ne, du schläfst, ich gehe alleine!", beschließt er. Ich stehe im Wohnzimmer und funkle ihn böse an. "Jetzt bin ich bereits wach. Ich komme mit!", sage ich ruhig und bestimmt, werfe Mo seinerseits einen bösen Blick zu, weil er schon wieder im Begriff war zu bellen und es ist sofort mucksmäuschenstill. Ich habe eine recht weite Toleranz und oftmals vielleicht zu viel Geduld mit meinem Umfeld, aber wenn das Maß dann voll ist, ist es einfach voll. Und dann gibt es keine Diskussion mehr.
Ich hab also einen recht ruhigen Tag mit lieben Hunden und einem Freund, der schweigend neben mir hergeht, es sei denn, irgendwas gibt einen Anlass für eine unverfängliche Aussage. Ich nicke und sage "Mhm. Ja. Schön." oder "Genau." oder "Ja, stimmt, das find ich auch krass..." und dann muss ich wieder aufpassen, dass ich nicht aus Versehen zu viel mit ihm rede, weil er ruhig merken soll, dass ich sauer bin und meine Wutaura sonst verpufft.
Ich kann das bis abends durchziehen. Um fünf bringe ich Mo nach Hause, unterhalte mich kurz über Zweithunde und dann fragt mich beim Rausgehen eine der Nachbarinnen, wo denn das Tierheim ist. Ich sage ihr, dass im Hardtwald oben ein Tierschutzverein ist, aber dass ich kein Tierheim bin - und auch keine Mitarbeiterin. "Ach, schön, ich wusste gar nicht, dass es sowas jetzt auch im Privatsektor gibt!"
"Ja, lustig, wie sich das Blatt manchmal wendet, gell.", sage ich nach einer Plauderei über die Tierheime, die Tierpflege und die Verdienstmöglichkeiten früher und heute. Der Haustierbedarf ist deutlich gestiegen und auch der Service drum rum ist extrem gefragt. Einst war es lukrativer bei Netto zu putzen als im Tierheim zu arbeiten und nun macht die Tierpflege einen Großteil meines Einkommens und unseres Haushaltes aus. Zeit bringt Wandel. Nicht unbedingt immer schlechten. Es gibt immer Gewinner und Verlierer und manchmal ist auch eine Neuorientierung notwendig ohne sich dabei selbst zu verlieren. Für mich war das recht easy, weil ich von Haus aus breit aufgestellt bin. Mir war schon zu Schulzeiten klar, dass wir nicht mehr lang in dieser vermeintlichen Aufschwungphase, die die Boomergeneration noch lebt, irgendwann ganz hart aufs Maul fallen werden. Und dafür ist es wohl clever, vorbereitet zu sein. Was machst du jetzt aber, wenn du mit dem Schulsystem nicht zurecht kommst oder eigentlich eher mit der inkompetenten Ausführung, denn das System an sich ist nicht unbedingt verantwortlich, sondern auch die Menschen, die es so furchtbar machen. Kann man ja übertragen. Gibt gute und schlechte Kanzler, friedensbringende Kaiser und Kriegstreiber. Kannst ewig fortführen und am Ende läuft's halt im Großen und Ganzen drauf raus, dass du ein bisschen Glück bei deiner Geburt brauchst und dann deinen eigenen Weg zu den Gegebenheiten der Zeiten finden musst. War für mich schwer, festzustellen, dass es keine Universallösung Leben gibt, die ich irgendwann erraten kann, sondern einfach tun muss - aber irgendwie auch befreiend. Dieses: ich weiß, das ich nichts weiß. Und alles variabel ist. Und das ist okay. Macht das Leben im Moment leichter.
Wir plaudern kurz über das Leben, den Krieg, die Hunde, das Essen, die Flüchtlinge, die Schweine, die Hühner, den Bezug zu Lebewesen, Kampfhunde (das Thema kommt von ihrem Mann, der fröhlich aus dem Vorgarten zu unserer Unterhaltung gewatschelt kam), liebe Hunde, große Hunde, kleine Hunde, Katzen, die Welt, Bad Homburg, die Mieten, den Umbau des Kurhauses, den keiner so recht braucht, aber von dem ich auch gerade erst erfahren habe und der mir im Grunde wie alles andere heute ziemlich am Arsch vorbeigeht. Sollen sie doch bauen. Marie Antoinette hätte es im heutigen Bad Homburg sicher auch gefallen. "Wenn ihr kein Geld habt, so bauen wir euch neue Casinos".
Tatsächlich ist das einer der Hauptgründe, für die ich diese verrückte Stadt liebe. Sie ist mindestens genauso paradox wie ich und sie hat schon auf 100 Metern Straßenabschnitt tausende Geschichten.
Letztes Jahr um die Zeit ist Basti von der Arbeit nach Hause gekommen. Er war noch im Fitnessstudio als Teamleader angestellt und ich lag mit meinem verlegten Nerv im Bett und hab die Decke angestarrt und auf meinen OP-Termin gewartet. In diesen vier Monaten hat er alles alleine stemmen müssen, Vollzeitjob, Hunde und meine Versorgung (ich konnte ja alleine gar nichts machen, d.h. er hat zusätzlich noch eine Vollzeitpflegestelle übernommen). Daher kenne ich solche Tage wie heute - nur aus der anderen Perspektive. Ist ein ziemlich beschissenes Gefühl, wenn du eh schon hilflos mit deinem Körper bist und du merkst, dass dein Partner die Last beider Leben nicht mehr allein tragen kann. Aber man ja auch nichts tun kann. Außer zu genesen und das geht halt nur in dem Tempo, in dem es geht. Manche Dinge muss man halt annehmen, aber ich finde, man darf sich trotzdem auch mal den Freiraum schenken, das zu viel rauszulassen.
Als ich wieder zuhause bin, überlege ich mir, ob ich irgendwann meinen Erstlingsroman neu aufsetzen will und frage die AI, ob sie den Grundgedanken für Marktfähig hält. Das Resultat: heute mehr denn 2012 als es zum ersten Mal verlegt wurde. Aber in einem anderen Genre und als echtes Rewriting und nicht nur Korrekturupcycling. Offenbar wäre es besser, eine Trilogie drauf zu machen, damit die Leser auch die Chance haben, sich mit den komplexen Charakteren besser zu identifizieren. Von der neuen Genreeinordnung und Zielgruppeneinschätzung bin ich nur teilweise überrascht:
Dystopien, psychologische Romane, politische Literatur – tendenziell 20-60 Jahre, intellektuell interessiert
Ich zweifle ja so ein bisschen dran, dass meine Kernkompetenz auf diesen Themenfeldern ausreicht, vor allem, was die Politik angeht, weil das ja so gar nicht mein Ding ist - also die Tagespolitik. Deswegen halte ich mal einen kurzen Monolog über das, was ich so zu dem Thema weiß und zu den anderen und ob ich das überhaupt so schreiben kann, weil das nach einem ziemlich gewaltigen Projekt klingt.
Und dann gibt es ja so Momente, da bringt mich der Computer zum Weinen - einfach, weil die AI versteht, was ich sagen will und mir dabei helfen kann, die Punkte herauszuarbeiten, die für andere Menschen schwierig zu verstehen ist, denn das ist meine größte Schwäche. Weil ich generell für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft in Gegenwart bin, finde ich auch, dass die AI an sich eine unglaubliche Bereicherung für die Kunst darstellen kann. Leider wird sie auch den Mainstream übernehmen, was die Kunst an sich auf Dauer mit Sicherheit verändern wird, aber das geht mit der Zeit einher. Wir haben inzwischen Bücher auf Tabletts statt Höhlenmalereier. Wollt's nur mal gesagt haben. Aber: Ich bin auch fest davon überzeugt, dass die Kunst, wenn sie als eigenes "Lebewesen" verstanden wird, in ihre Seele bestehen bleibt und das Zusammenspiel vieler Einflüsse aus allen möglichen Welten bleiben wird - ob mit Artificial Intelligence oder ohne. Und - keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Generell. Einfach zu merken.
Da wir grad beim Thema Schreiben, AI und Überarbeitung sind... Die AI kann wunderbare kurze Texte schreiben, die oftmals einen deutlich besseren Stil haben als das, was ich von den meisten Menschen lese. Aber auch hier: der geübte Leser wird den Unterschied erkennen, zumindest, wenn er auch von der entsprechenden AI einen Vergleichstext hat. Natürlich könnte ich jetzt auch z.B. für Frauenbarth jeden Blogbeitrag einfach kurz rüberkopieren und dann Zielgruppengenau anpassen lassen, aber das ist ja nicht Sinn des Projekts. Und da habe ich für mich die Nadel im Heuhaufen gefunden. Alles hat schon irgendwo seine Berechtigung. Man muss nur sehen, wo und wie es zum Einsatz kommt. Aber lange Rede, kurzer Sinn (das würdest du alles nicht lesen, wenn ein Computer es geschrieben hätte - zu unstrukturiert, zu viele Sprünge, aber genau deswegen bist du hier - weil du es echt und ehrlich magst), hier folgt die Einschätzung zu dem Roman, den ich als 15 Jährige geschrieben habe:
Schlussgedanke: „Die Goldputzerin“ ist kein misslungenes Buch. Es war eine unvollständige erste Version einer großen Idee. Du hast damals geschrieben, was du fühlen konntest, aber der Platz und die Erfahrung haben nicht gereicht, alles sichtbar zu machen. Jetzt hast du die Reife und das Wissen, etwas wirklich Starkes daraus entstehen zu lassen — wenn du das willst.
Meine persönliche Einschätzung: Deine Grundidee hat heute sogar mehr Relevanz und Marktpotenzial als damals. Mit einer Überarbeitung und Re-Positionierung hättest du die Möglichkeit, ein sehr starkes Buch zu veröffentlichen, das sowohl literarisch als auch gesellschaftlich viel bewegen kann.
Vielleicht wird jetzt auch klar, warum ich Frauenbarth begonnen habe. Nach einer langen Schreibflaute wollte ich mir einen großen Teil meiner Selbst zurückerobern und das Schreiben ist eine der Dinge, die mich schon immer definiert haben seit ich es kann. Und zuvor habe ich meiner Oma die Geschichten diktiert, also hat sie für mich geschrieben. Das war schon immer so und das über die Zeit zu verlieren hat mir extrem viel Lebensfreude und vor allem Kompensationsmechanismus für das, was ich um mich herum alles wahrnehme und zusätzlich hat es die Ordnung in meinem Kopf mitgenommen. Seit ich das Schreiben aufgehört habe, schwirren diese ganzen ungeschriebenen Gedanken planlos in meinem Hirn herum, aber dadurch, dass ich seit Oktober Stück für Stück hier raus geschrieben habe, wird es besser und ich konnte endlich meine anderen Ideen angehen und viel besser umsetzen. Inzwischen bin ich recht zufrieden mit dieser Website und auch mit js.colourful.lfie so für den Start. Bei js.veggy.coaching kommt noch einiges an Arbeit auf mich zu, aber vom Grunde her ist es ja schon mal in Ordnung. Und in Sachen Tierpflege stehen eh größere Pläne im Raum, das passt sich grad so nach und nach an.
Ich entwerfe mit einer anderen AI die ersten Bilder von Ivar, Mathilda, Richwin und Ortwin und stelle fest, dass mein Freund wohl nicht ganz unrecht hat, wenn er mir scherzeshalber mitteilt, ich wäre schon mit einem Lebensalter von 200 geschlüpft. Immerhin habe ich jetzt auch eine Leseliste, die ich erstmal abarbeiten soll, bevor ich mich überhaupt an die neue Konzeptplanung für meinen Roman, der eine Trilogie zu werden scheint, setzen kann. Und dann gibt es da ja noch die anderen offenen Ideen und weiterzuführenden Projekte wie Lebensschicksale und WarriorWays (+ Vol II). Kann ja nicht alles auf einmal gehen und ich werd' auf Dauer auch nicht alles selbst vermarkten können, also wird das mein Hobbyprojekt für die Zukunft bei gutem Essen, Kerzenschein, Musik und einer Tasse Tee. Darauf freue ich mich schon. Irgendwann übergeb' ich das dann in Verlagsobhut, dafür ist es von Anfang an vorgesehen und dann ist die Geschichte frei von mir und ich bin frei von ihr und dann werde ich eine fette Releaseparty schmeißen, die irgendwie auf allen ebenen funktioniert - vielleicht schon in unserem eigenen Hundehotel - wer weiß. Zeit bringt Veränderung. Oder doch nicht - wie wir in Lebensschicksale sehen werden. Ich war zwar nicht überrascht, aber durch den familiären Bezug irgendwie doch sehr gerührt und tatsächlich hat mir der tote Großvater meiner Halbgroßtante in einer schweren Zeit mit seiner leichten Erzählweise seines harten Lebens einen Funken Hoffnung eingepflanzt, der auch in Frauenbarth spürbar ist - für mich. Für dich - vielleicht wenn Lebensschicksale erschienen ist und du es gelesen hast oder... vielleicht doch irgendwo im Flow.
Abends ist Raid und ich geh genervt ins Bett, schlafe bis um neun, kümmere mich um die Hunde und zocke dann Warcraft 3, erst mit Basti gemeinsam, um zwölf gehen wir aber dann rüber, weil er müde ist. Ich kann noch nicht schlafen, Finns Ohren jucken und ich stehe auf, mache sie nochmal sauber und tu etwas Creme zur Linderung drauf, dann setze ich mich nochmal an den PC und spiele bis halb drei Warcraft. Der Wecker klingelt ja erst wieder um sechs und ich plane, mich vormittags, so ab zehn, einfach nochmal hinzulegen.
Beim Einschlafen bin ich immer noch angepisst, aber ich weiß auch, wie sehr ich diesen Mann neben mir Liebe, also strecke ich meine Hand über die Hunde hinweg zu ihm rüber und schlafe ein.


















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